FAQ
Ja. Während des Dienstes besteht grundsätzlich eine Absicherung über die gesetzlich geregelte Unfallfürsorge des Dienstherrn. Diese Leistungen können jedoch von den Leistungen einer privaten Unfallversicherung ergänzt werden.
Die Dienstunfallfürsorge greift bei dienstlich verursachten Unfällen. Eine private Unfallversicherung leistet hingegen – je nach Vertragsbedingungen – rund um die Uhr, also auch in der Freizeit.
Ja. Die meisten Unfälle passieren in der Freizeit. Eine private Unfallversicherung bietet daher Schutz unabhängig davon, ob sich der Unfall im Dienst oder privat ereignet.
Von Invalidität spricht man, wenn eine dauerhafte körperliche oder geistige Beeinträchtigung infolge eines Unfalls zurückbleibt. Die Höhe der Leistung richtet sich nach dem Invaliditätsgrad und der vereinbarten Versicherungssumme.
Die Ausfallbürgschaft der Bundeswehr ist eine besondere Regelung, die greifen kann, wenn ein Schädiger einem Soldaten Schadenersatz schuldet, aber nicht leistungsfähig ist. Unter bestimmten Voraussetzungen übernimmt der Dienstherr den Ausgleich des Schadens.
Nein. Die Ausfallbürgschaft greift nur in speziellen Fällen und ersetzt keine private Unfallversicherung. Sie bietet keinen umfassenden Schutz gegen die finanziellen Folgen eines Unfalls.
Sie kann beispielsweise Bedeutung erlangen, wenn ein Soldat durch eine dritte Person geschädigt wird und der Verantwortliche den entstandenen Schaden nicht bezahlen kann.
Das Luftfahrtrisiko beschreibt Unfälle, die im Zusammenhang mit der Nutzung oder dem Betrieb von Luftfahrzeugen entstehen können.
Soldaten können dienstlich mit Hubschraubern, Transportflugzeugen oder anderen militärischen Luftfahrzeugen eingesetzt werden. Deshalb sollte geprüft werden, ob und in welchem Umfang solche Risiken versichert sind.
In modernen Unfallversicherungen sind Flüge als Passagier in zugelassenen Luftfahrzeugen in der Regel mitversichert.
Ja. Einige Tarife enthalten Einschränkungen oder Ausschlüsse für Besatzungsmitglieder, Fallschirmspringer, Piloten oder bestimmte militärische Flugtätigkeiten.
Die passive Kriegsrisikoklausel erweitert den Versicherungsschutz für Personen, die unverschuldet von kriegerischen Ereignissen betroffen werden, ohne aktiv daran teilzunehmen.
Soldaten können sich im Ausland oder in Krisengebieten aufhalten. Die Klausel kann dazu beitragen, Versicherungsschutz in Situationen zu erhalten, in denen sonst ein Kriegsausschluss greifen würde.
In den meisten Unfallversicherungen sind aktive Kriegshandlungen ausgeschlossen. Die genauen Regelungen unterscheiden sich jedoch je nach Versicherer und Tarif.
Sie kann Versicherungsschutz für Ereignisse bieten, bei denen die versicherte Person von kriegerischen Handlungen überrascht wird oder unfreiwillig betroffen ist. Die konkreten Bedingungen sollten stets geprüft werden.
Wichtige Kriterien sind eine hohe Invaliditätssumme, eine gute Progression, der Einschluss dienstlicher Risiken, Luftfahrtrisiken, eine passive Kriegsrisikoklausel sowie weltweiter Versicherungsschutz.
Ja. Gerade bei erhöhten Risiken im Ausland kann eine leistungsstarke Unfallversicherung eine wichtige finanzielle Absicherung darstellen.
Je nach Tarif können Invaliditätsleistungen, Unfallrenten, Bergungskosten, kosmetische Operationen, Rehabilitationshilfen, Umbaukosten für Wohnraum oder Todesfallleistungen vereinbart sein.
Soldaten sollten insbesondere auf die Regelungen zu Dienstunfällen, Auslandseinsätzen, Luftfahrtrisiken, Fallschirmsprungrisiken, die passive Kriegsrisikoklausel sowie die Höhe der Invaliditätsleistungen achten und die Bedingungen sorgfältig vergleichen.
Die Beiträge zur privaten Unfallversicherung sind steuerlich abzugsfähig. Es handelt sich dabei um Vorsorgeaufwendungen.
Eine solide Absicherung ist oft bereits für einen geringen monatlichen Beitrag erhältlich
Eine private Unfallversicherung für Soldaten deckt alle notwendigen Leistungen ab, einschließlich medizinischer Versorgung, Rehabilitationskosten und finanzieller Unterstützung bei Invalidität.
- Ergänzung zur gesetzlichen Absicherung: Soldaten sind nicht in der allgemeinen gesetzlichen Unfallversicherung, sondern fallen unter ein eigenes System der Unfallfürsorge. Eine private Unfallversicherung schließt Lücken.
- Absicherung für Dienst und Freizeit: Sie sichert Unfälle im Dienst und in der Freizeit ab.
- Finanzielle Absicherung bei Invalidität: Sie bietet finanzielle Unterstützung bei dauerhaften Schäden, um Kosten für Umbauten oder zur Sicherung der Lebensqualität zu decken, was über die truppenärztliche Versorgung hinausgeht.

Warum Continentale – und warum 3 V Finanz Management GmbH?
Die Continentale zählt zu den erfahrensten Soldatenversicherern Deutschlands. Seit 1956 ist sie offizieller Partner des Deutschen BundeswehrVerbandes und steht für solide, praxiserprobte Lösungen in der Kranken- und Pflegeversicherung. Diese jahrzehntelange Spezialisierung sorgt für ein Verständnis, das weit über die reine Versicherungsleistung hinausgeht – denn die Bedürfnisse von Soldaten und ihren Familien sind so individuell wie ihre Lebensläufe.
Die 3V Finanzmanagement GmbH führt diese Tradition mit hoher fachlicher Kompetenz und persönlichem Engagement fort. Als Spezialagentur der Continentale sind wir die Brücke zwischen zentraler Erfahrung und regionaler Nähe. Unsere Beratung ist klar, nachvollziehbar und auf Langfristigkeit ausgelegt – mit dem Ziel, für jeden Kunden den passenden Schutz und eine stabile Lösung zu schaffen.
Wer sich für die Continentale und die 3V Finanzmanagement GmbH entscheidet, profitiert von Erfahrung, Spezialisierung und einer Beratung, die Qualität spürbar macht.