Diese Versicherungen benötigen Sie als Berufssoldat
Krankenversorgung von Berufssoldaten
- Als Berufssoldat erhalten Sie während Ihrer Dienstzeit die unentgeltliche truppenärztliche Versorgung (utV).
- Nach Dienstzeitende (DZE) erhalten Sie für diesen Bereich eine Beihilfe des Dienstgebers.
- Dennoch bestehen in diesem Bereich der Gesundheitsversorgung Lücken.
- Natürlich besteht auch außerhalb der unentgeltlichen truppenärztlichen Versorgung (utV) Absicherungsbedarf für Berufssoldaten (BS).
Was bedeutet das für Sie?
- Ergänzen Sie während Ihrer Dienstzeit die unentgeltliche truppenärztliche Versorgung (utV).
- Sorgen Sie bestmöglich für die Zeit nach dem Dienstzeitende (DZE) vor.
Krankenversorgung von Berufssoldaten: Gut abgesichert – aber nicht automatisch in allen Bereichen
Wer sich für die Laufbahn als Berufssoldat entscheidet, profitiert von vielen Vorteilen. Neben einer sicheren beruflichen Zukunft, einer attraktiven Besoldung und einer verlässlichen Altersversorgung gehört auch die medizinische Versorgung zu den besonderen Leistungen des Dienstherrn.
Während Arbeitnehmer in Deutschland Mitglied einer gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung sind, erhalten Berufssoldaten während ihrer aktiven Dienstzeit die sogenannte unentgeltliche truppenärztliche Versorgung (utV). Dadurch entstehen für medizinisch notwendige Behandlungen grundsätzlich keine laufenden Krankenversicherungsbeiträge.
Viele Soldatinnen und Soldaten gehen deshalb davon aus, dass sie sich um ihre Krankenversicherung niemals Gedanken machen müssen. Tatsächlich ist die Situation jedoch etwas komplexer. Die truppenärztliche Versorgung bietet zwar einen umfassenden Schutz, dennoch gibt es Bereiche, in denen Versorgungslücken entstehen können. Noch wichtiger wird das Thema mit Blick auf die Zeit nach dem aktiven Dienst, denn die unentgeltliche truppenärztliche Versorgung endet mit dem Eintritt in den Ruhestand.
Wer frühzeitig vorsorgt, kann sich langfristig hochwertige Leistungen sichern und gleichzeitig erhebliche finanzielle Vorteile nutzen.
Was ist die unentgeltliche truppenärztliche Versorgung?
Die unentgeltliche truppenärztliche Versorgung ist das Gesundheitssystem der Bundeswehr für aktive Soldatinnen und Soldaten.
Das Ziel besteht darin, die Gesundheit und Einsatzfähigkeit der Truppe sicherzustellen. Medizinisch notwendige Behandlungen werden dabei grundsätzlich durch den Dienstherrn übernommen.
Zu den Leistungen gehören unter anderem:
Im Gegensatz zu Arbeitnehmern müssen aktive Berufssoldaten keine monatlichen Beiträge zur Krankenversicherung zahlen. Die Versorgung erfolgt über Sanitätseinrichtungen der Bundeswehr oder durch zivile Ärzte und Krankenhäuser im Auftrag der Bundeswehr.
Die utV stellt damit ein leistungsstarkes Versorgungssystem dar. Dennoch ist es wichtig zu verstehen, dass sie sich primär an der medizinischen Notwendigkeit orientiert und nicht an individuellen Komfortwünschen.
Welche Vorteile bietet die truppenärztliche Versorgung?
Wo liegen die Grenzen der Krankenversorgung für Berufssoldaten?
Trotz der umfangreichen Leistungen gibt es Bereiche, die viele Berufssoldaten ergänzend absichern möchten.
Warum Berufssoldaten frühzeitig vorsorgen sollten?
Viele Soldaten verschieben das Thema Krankenversicherung auf später. Das kann jedoch teuer werden.
Denn sowohl das Eintrittsalter als auch der Gesundheitszustand spielen bei privaten Krankenversicherungen eine wichtige Rolle.
Wer frühzeitig vorsorgt, profitiert häufig von:
Insbesondere die Anwartschaftsversicherung nimmt hierbei eine zentrale Rolle ein.
Krankenversicherung nach Dienstzeitende: Was passiert nach dem aktiven Dienst?
Eine der häufigsten Fragen von Berufssoldaten lautet:
„Was passiert eigentlich mit meiner Krankenversicherung nach dem Dienstzeitende?“
Die Antwort ist einfach:
Mit dem Ende der aktiven Dienstzeit endet auch die unentgeltliche truppenärztliche Versorgung.
Ab diesem Zeitpunkt erfolgt die Absicherung über die Beihilfe und eine private Krankenversicherung.
Viele Soldaten beschäftigen sich erst kurz vor dem Ruhestand mit diesem Thema. Dabei werden wichtige Entscheidungen oft Jahrzehnte vorher getroffen.
Beihilfe für Berufssoldaten im Ruhestand
Nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst erhalten Berufssoldaten Beihilfe.
Die Beihilfe beteiligt sich an den entstandenen Krankheitskosten.
Je nach persönlicher Situation übernimmt der Dienstherr einen erheblichen Teil der Aufwendungen.
Die verbleibenden Kosten müssen durch eine private Krankenversicherung abgesichert werden.
Man spricht hierbei von einer sogenannten Restkostenversicherung.
Dieses System bietet häufig sehr umfangreiche Leistungen und stellt für viele ehemalige Berufssoldaten eine attraktive Form der Gesundheitsversorgung dar.
Die Anwartschaft auf eine private Krankenversicherung
Die Anwartschaft zählt zu den wichtigsten Versicherungen für Berufssoldaten.
Sie sorgt dafür, dass der spätere Zugang zur privaten Krankenversicherung gesichert wird.
Dabei werden bereits während der aktiven Dienstzeit wichtige Faktoren festgeschrieben.
Hierzu gehören:
- Gesundheitszustand
- Eintrittsalter
- Versicherbarkeit
Gerade bei langen Dienstzeiten kann dies erhebliche finanzielle Vorteile bringen.
Kleine oder große Anwartschaft –
Grundsätzlich wird zwischen zwei Varianten unterschieden.
Warum die große Anwartschaft häufig die bessere Wahl ist
Stellen Sie sich vor, ein Soldat schließt mit 25 Jahren eine große Anwartschaft ab und tritt mit 62 Jahren in den Ruhestand.
Für die spätere Beitragsberechnung wird weiterhin das Eintrittsalter von 25 Jahren berücksichtigt.
Ohne Anwartschaft müsste die private Krankenversicherung hingegen mit dem tatsächlichen Eintrittsalter kalkulieren.
Die finanzielle Ersparnis kann sich über Jahrzehnte hinweg bemerkbar machen.
Sinnvolle Ergänzungen zur Krankenversorgung
Häufige Fehler von Berufssoldaten
„Ich bin doch über die Bundeswehr abgesichert.“
Während der aktiven Dienstzeit stimmt das grundsätzlich. Für die Zeit danach müssen jedoch rechtzeitig die richtigen Vorkehrungen getroffen werden.
„Darum kümmere ich mich später.“
Ein später Abschluss kann höhere Beiträge oder schlechtere Bedingungen bedeuten.
„Eine Anwartschaft brauche ich nicht.“
Gerade diese Entscheidung kann später sehr teuer werden.
„Zahnbehandlungen werden schon übernommen.“
Viele hochwertige Leistungen sind nicht vollständig abgesichert.
Krankenversicherung für Berufssoldaten rechtzeitig planen
Die unentgeltliche truppenärztliche Versorgung bietet Berufssoldaten während ihrer aktiven Dienstzeit einen hervorragenden Schutz. Dennoch sollten Soldatinnen und Soldaten ihre Gesundheitsvorsorge nicht ausschließlich auf die utV beschränken.
Besonders die Zeit nach dem Dienstzeitende erfordert eine sorgfältige Planung. Die Kombination aus Beihilfe und privater Krankenversicherung bietet attraktive Möglichkeiten, setzt jedoch voraus, dass frühzeitig die richtigen Entscheidungen getroffen werden.
Eine Anwartschaftsversicherung, eine leistungsstarke Zahnzusatzversicherung sowie weitere sinnvolle Ergänzungen können dazu beitragen, Versorgungslücken zu schließen und langfristig von hochwertigen Leistungen zu profitieren.
Wer sich frühzeitig mit seiner Krankenversorgung beschäftigt, schafft die Grundlage für eine optimale medizinische Absicherung – während der aktiven Dienstzeit und weit darüber hinaus.
Empfohlene Versicherungen für Berufssoldaten:
Drei typische Versicherungsbeispiele für Soldaten der Bundeswehr
Diese Beispiele dienen der Orientierung. Die tatsächlich passende Absicherung wird individuell ermittelt.
FAQ
Zu den wichtigsten Versicherungen für Berufssoldaten gehören die private Haftpflichtversicherung, eine Diensthaftpflichtversicherung, eine Dienstunfähigkeitsversicherung, eine Anwartschaft auf die private Krankenversicherung, eine Rechtsschutzversicherung sowie – je nach persönlicher Situation – eine Risiko-Lebensversicherung und eine private Unfallversicherung.
Während des Dienstes können durch Fahrlässigkeit Schäden an Fahrzeugen, Waffen oder anderem Bundeswehr-Eigentum entstehen. Unter bestimmten Voraussetzungen kann der Dienstherr Regress verlangen. Eine Diensthaftpflichtversicherung schützt vor den finanziellen Folgen solcher Ansprüche.
Nein. Die private Haftpflichtversicherung deckt grundsätzlich nur Schäden im privaten Bereich ab. Dienstliche Risiken sind meist ausgeschlossen. Deshalb gehört eine Diensthaftpflichtversicherung zu den wichtigsten Versicherungen für Berufssoldaten.
Ja. Die Dienstunfähigkeitsversicherung zählt zu den wichtigsten Absicherungen für Berufssoldaten. Wird die Dienstfähigkeit aus gesundheitlichen Gründen dauerhaft verloren, kann eine entsprechende Versicherung die finanziellen Folgen erheblich abfedern.
Die Berufsunfähigkeit bewertet, ob der zuletzt ausgeübte Beruf noch ausgeführt werden kann. Die Dienstunfähigkeit richtet sich nach den gesetzlichen Bestimmungen für Soldaten. Deshalb sollte die Versicherung ausdrücklich eine echte Dienstunfähigkeitsklausel enthalten.
Eine echte Dienstunfähigkeitsklausel erkennt die Entscheidung des Dienstherrn über die Dienstunfähigkeit an. Dadurch erfolgt die Leistungsprüfung deutlich einfacher als bei einer herkömmlichen Berufsunfähigkeitsversicherung.
Während der aktiven Dienstzeit erhalten Berufssoldaten die unentgeltliche truppenärztliche Versorgung. Dennoch empfiehlt sich eine Anwartschaft auf die private Krankenversicherung, damit nach dem Ausscheiden aus dem Dienst ein Wechsel ohne erneute Gesundheitsprüfung möglich ist.
Mit einer Anwartschaft sichern Berufssoldaten ihren aktuellen Gesundheitszustand. Dadurch können spätere Erkrankungen den Abschluss einer privaten Krankenversicherung nach der Dienstzeit nicht erschweren.
Je früher die Anwartschaft abgeschlossen wird, desto besser. Optimal ist der Beginn der militärischen Laufbahn, da der Gesundheitszustand zu diesem Zeitpunkt häufig noch uneingeschränkt ist.
Eine Rechtsschutzversicherung schützt bei privaten Rechtsstreitigkeiten. Je nach Tarif können zusätzlich dienstbezogene Rechtsbereiche oder Disziplinarverfahren mitversichert werden.
Die Bundeswehr sichert viele dienstliche Unfälle bereits ab. Eine private Unfallversicherung ergänzt diesen Schutz für Freizeitunfälle und kann je nach Hobbys oder Familienstand sinnvoll sein.
Eine Risiko-Lebensversicherung empfiehlt sich insbesondere für Berufssoldaten mit Familie, Immobilienfinanzierung oder anderen finanziellen Verpflichtungen. Sie schützt Hinterbliebene im Todesfall.
Neben der Dienstunfähigkeitsversicherung und der Haftpflichtversicherung sollten Familien insbesondere auf eine Risiko-Lebensversicherung, eine Rechtsschutzversicherung und eine ausreichende Absicherung der Angehörigen achten.
Nicht nur der Beitrag entscheidet. Wichtige Kriterien sind:
echte Dienstunfähigkeitsklausel
ausreichend hohe Versicherungssummen
geringe Leistungsausschlüsse
flexible Nachversicherungsmöglichkeiten
langfristig stabile Beiträge
Tarife speziell für Soldaten und Bundeswehrangehörige
Viele Versicherer bieten spezielle Soldatentarife an. Diese berücksichtigen die Besonderheiten des Soldatenberufs und enthalten häufig Leistungen, die in Standardtarifen fehlen.
Zu den häufigsten Fehlern gehören:
Abschluss ausschließlich nach dem günstigsten Preis
Verzicht auf eine Dienstunfähigkeitsklausel
keine regelmäßige Vertragsprüfung
fehlende Anwartschaft auf die private Krankenversicherung
zu niedrige Versicherungssummen
Spätestens alle zwei bis drei Jahre oder bei wichtigen Veränderungen wie Beförderung, Heirat, Geburt eines Kindes oder Immobilienkauf sollte der Versicherungsschutz überprüft werden.
Nach dem Ende der Dienstzeit ändern sich häufig die persönlichen Anforderungen. Deshalb sollten Krankenversicherung, Einkommensabsicherung und Altersvorsorge rechtzeitig an die neue Lebenssituation angepasst werden.
Je nach Versicherung und persönlicher Situation können Beiträge beispielsweise zur Krankenversicherung oder bestimmten Vorsorgeversicherungen steuerlich berücksichtigt werden. Eine individuelle steuerliche Beratung empfiehlt sich.
Eine spezialisierte Beratung für Berufssoldaten berücksichtigt die Besonderheiten des Soldatenberufs, die Versorgung durch den Dienstherrn sowie die persönliche Lebensplanung. Ziel ist eine individuelle Absicherung, die während der Dienstzeit und darüber hinaus optimal schützt. Eine kompetente Beratung erhalten Sie bei https://service-point-bundeswehr.de/kontakt-versicherungsberatung-fuer-soldaten-jetzt-anfragen/

Warum Continentale – und warum 3 V Finanz Management GmbH?
Die Continentale zählt zu den erfahrensten Soldatenversicherern Deutschlands. Seit 1956 ist sie offizieller Partner des Deutschen BundeswehrVerbandes und steht für solide, praxiserprobte Lösungen in der Kranken- und Pflegeversicherung. Diese jahrzehntelange Spezialisierung sorgt für ein Verständnis, das weit über die reine Versicherungsleistung hinausgeht – denn die Bedürfnisse von Soldaten und ihren Familien sind so individuell wie ihre Lebensläufe.
Die 3 V Finanz Management GmbH führt diese Tradition mit hoher fachlicher Kompetenz und persönlichem Engagement fort. Als Spezialagentur der Continentale sind wir die Brücke zwischen zentraler Erfahrung und regionaler Nähe. Unsere Beratung ist klar, nachvollziehbar und auf Langfristigkeit ausgelegt – mit dem Ziel, für jeden Kunden den passenden Schutz und eine stabile Lösung zu schaffen.
Wer sich für die Continentale und die 3 V Finanz Management GmbH entscheidet, profitiert von Erfahrung, Spezialisierung und einer Beratung, die Qualität spürbar macht.


